mxCologne Geschrieben 26. Juni 2013 Teilen Geschrieben 26. Juni 2013 Hallo Zusammen, ich habe folgende Fragen: Ist es möglich bei meinem Lenkgetriebe nur die gerissene Manschette (wie auf dem Foto zu sehen) zu wecheln??? Der Defekt besteht wirklich nur an dieser Manschette und ich sehe es nicht ein, dafür ein neues Lenkgetriebe zu besorgen. Wenn ja, ist es möglich, die Manschette zu wechseln ohne das Lenkgetriebe auszubauen? Wenn ja, in welcher Reihenfolge gehe ich vor??? Die nächste Frage ist, wie ich am einfachsten die Stabi-Lagerbuchse, also dieses Gummi wie auf dem zweiten Foto zu erkennen, wechsele?!? Durch das austretende Öl aus der Manschette ist die Lagerbuchse bröckelig geowrden... Danke Euch sehr für Eure schnelle Hilfe... Gruß, mx Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
kardynau Geschrieben 26. Juni 2013 Teilen Geschrieben 26. Juni 2013 (bearbeitet) hi, wenn/falls lenkgetriebe schon öl verliert, vermute ich, die neue manschette hilft nicht viel, da servoöl wegen undichtigkeit/leckage (davor schmutz eingedrungen) trotzdem in die manschette unter druck fliesen wird. aber man kanns versuchen. manschette kostet fast nichts nur deine arbeitszeit. ...die manschette zu wechseln ohne das lenkgetriebe auszubauen, geht vermutlich. hebebühne oder auffahrrampen brauchst du vermutlich aber wegen zugang. :( in welcher reihenfolge das gehen könnte, schaue ich später aber zu ce habe ich wenig. vielleicht andere hier haben bessere unterlagen und können genauer helfen. ...meine andere frage auf deine nächste frage wäre, warum sollte die Stabi-Lagerbuchse wegen servoöl so stark bröckelig geworden sein? ist etwa sevoöl ätzend? ;) …trotzdem sind andere dichtungen/gummis wie auch die manschette heil geblieben? nö, ich denke diese Stabi-Lagerbuchse wurde angeknabbert (viele mögen hondas :D) oder hast deinen wagen unten aufgesetzt. so wie die kanten der buchse aussehen, ist uninteressant für mich. buchse sieht für mich trotzdem voll ok aus, da nur die lagerung wichtig ist, dort wo stabi gelagert ist, also oben. deshalb denke ich manschette wechseln = OK http://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/c020.gif , Stabi-Lagerbuchse = in ruhe lassen, net wechseln http://www.cosgan.de/images/midi/frech/a030.gif . aber deine entscheidung, ist ja deine zeit und geld. Bearbeitet 26. Juni 2013 von kardynau Zitieren [sIGPIC][/sIGPIC]I-I O N D A - ich will nichts anderes Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
mxCologne Geschrieben 26. Juni 2013 Autor Teilen Geschrieben 26. Juni 2013 Hey, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Ja, bei der Buchse hatte ich wohl nen Denkfehler, find deine Schlussfolgerung jedoch sehr plausibel! Die Frage ist, was hält der TÜV von der Buchse so wie sie aussieht?!? Reihenfolge und Beachtenswertes beim Wechsel der Manschette, wäre sehr hilfreich, wenn da noch jemand was zu sagen könnte! Verlust von Servoöl besteht quasi nicht! Hab hab auch schon nen neues gebrauchtes Lenkgetriebe zu Hause, will es aber erst mit der Manschette probieren, weil der TÜV dringend ansteht und das Budget sehr begrenzt und nen Getriebewechsel wirtschaftlich nicht möglich ist!! Vielen Dank für Eure weiteren Anmerkungen... Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
kardynau Geschrieben 27. Juni 2013 Teilen Geschrieben 27. Juni 2013 (bearbeitet) so grob wie hätte ich alles gemacht: - vor dem ausbau mit lösungsmittel/bremsenreiniger und bürste öl und schmutz vom lenkgetriebe und spurstange abwaschen - fahrzeug mit einer hebebühne (mietwerkstatt) anheben oder die vorderseite anheben und an den entsprechenden aufnahmepunkten vorne mit unterstellböcken sicher abstützen - vorderrad abmontieren - sicherungsmutter mit einem schraubenschlüssel leicht lösen, falls nötig spurstange mit einem schraubenschlüssel festhalten - den sicherungsstift von der kugelgelenkmutter der spurstange abnehmen und die mutter lösen. - das spurstangen-kugelgelenk mit einem abzieher/ausdrücker vom achsschenkel trennen - spurstange abschrauben, sicherungsmutter abschrauben und dabei die anzahl der umdrehungen für den einbau zählen und notieren oder ev. anders position der mutter markieren oder abstand ausmessen - manschetten-/halte-band und spurstangenclip/klammer entfernen. - die manschette/gummibalg des lenkgetriebes abziehen oder aufschneiden und abnehmen. montage in umgekehrter reihenfolge dabei: - ev. auf das gelenk des zahnstangenendes in der manschette mehrzweckfett auftragen - fett und verschmutzungen von den manschetten-einbaunuten vor der montage abwischen - einen neuen sicherungsstift verwenden - kugelgelenkmutter, anzugsdrehmoment meines wissens 39 - 47Nm. Bearbeitet 27. Juni 2013 von kardynau Zitieren [sIGPIC][/sIGPIC]I-I O N D A - ich will nichts anderes Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
mxCologne Geschrieben 8. Juli 2013 Autor Teilen Geschrieben 8. Juli 2013 Hey, vielen Dank für Deine genaue Beschreibung. Beim drunterschauen ist mir dann leider doch aufgefallen, dass nicht nur die Manschette hin ist, sondern das Lenkgetriebe leckt, wenn auch sehr wenig (quasi kein Servoölverlust). Da er mit der Manschette nun sowieso nicht über den TÜV kommt, werde ich das Lenkgetriebe nun komplett wechseln lassen und habe dann hoffentlich Ruhe... Vielen Dank!!!! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
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